Die Kunst des stilvollen Besaufens: Alkohol von A bis Z
Verfasst von christophkoch am April 28, 2005
Erst lockert er die Zunge, dann bringt er dich zum Lallen, dann droht der Filmriss. Warum einem am kommenden Morgen der Kopf brummt, was man dagegen tun kann und welche Irrtümer man nüchtern nie begehen würde: von A bis Z - 26 hochprozentige Tipps.
Absinth: Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert unter Künstlern beliebtes Rauschmittel, das 1923 in Deutschland verboten wurde, da das darin enthaltene Thujon bei chronischem Genuss zu schweren psychischen Schäden führen kann. Von Van Goghs abgeschnittenem Ohr bis zu Oscar Wildes Aphorismen wird mindestens die Hälfte aller Kunstwerke dem Absinth zugeschrieben - was vielleicht den etwas peinlichen Hype erklärt, der entstand, als das Getränk durch die EU wieder legalisiert wurde. Rosa Elefanten sieht man nach Genuss des auf 10 Milligramm Thujon pro Kilo heruntergeregelten Supermarkt-Absinths keine mehr. Mit etwas Vorsicht sollte man jedoch dennoch drangehen, denn der Rausch hat es auf alle Fälle in sich.
Bloody Mary: Dank Tomatensaft und Sellerie fast schon eine halbe Mahlzeit und gleichzeitig der perfekte Pick-me-up nach einer durchzechten Nacht (> Konterbier). So geht’s: 1 cl Zitronensaft, 4 cl Wodka, 12 cl Tomatensaft, Worcestersauce, Selleriesalz, Pfeffer und Tabasco gut verrühren, mit Eiswürfeln (> Temperatur) in einem Longdrinkglas (> Gläser) servieren und mit Stangensellerie garnieren.
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