Was ist so geil an Videospielen?
Verfasst von christophkoch am Juni 5, 2006
In San Francsico findet Ende der Woche zum ersten Mal eine Konferenz zum Thema „Sex in Videospielen“ statt. Die Eröffnungsrede hält Regina Lynn (35) Sex-Kolumnistin des Magazins Wired.com. Sie ist außerdem Autorin des Buches „The Sexual Revolution 2.0“. Wir sprachen mit ihr über Liebe und Sex in Onlinespielen.
Vielleicht habe ich zu langekeine Computerspiel mehr gespielt, aber das letzte Mal, als ich dort auf Sex stieß, musste ich zermürbende Pokerpartien ertragen, um irgendwann die Brüste einer pixeligen Zeichentrickfigur zu sehen.
Seitdem hat sich natürlich schon einiges getan (lacht). Aber Strip Poker ist eine Variante der Sexspiele: Man spielt für sich alleine, löst Aufgaben oder Rätsel und wird dafür mit Erotik belohnt.
Gegenüber DVDs und Internetpornos klingt das mühselig. Wo liegt der Reiz?
In der Unvorhersehbarkeit. Wer sich einen Pornofilm ansieht, weiß, was ihn erwartet, selbst wenn er den Film noch nicht kennt. In den Spielen muss man sich Dinge verdienen, man wird überrascht, manchmal hingehalten. Als Internetpornos Anfang der Neunziger auftauchten, war für mich und viele andere, die Suche der größte Reiz: Man musste lange stöbern, um das zu finden, worauf man scharf war.

Mittlerweile findet man auch dann Pornoseiten, wenn man eigentlich etwas ganz anderes sucht . . .
. . . (lacht) ja, und unsere E-MailEingänge sind auch voll damit.
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