Christoph Koch

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Archiv für Juli, 2007

50 Werke der Dopingkultur

Verfasst von christophkoch am Juli 12, 2007

Nicht nur Radfahrer dopen. Sondern auch Künstler, Erfinder und Politiker. Eine kleine Kulturgeschichte der Leistungssteigerung. Von Marcus Aurelius bis Robbie Williams.

1. Die Glühbirne
von Thomas Alva Edison
Der amerikanische Erfinder mied harte Getränke, um seinen Verstand nicht zu trüben. Er sprach dem Vin Mariani zu, einem Gemisch aus Kokablättern und Wein.

2. Der Schrei
von Edvard Munch
Ständige innere Unruhe und Angst trieben den Maler zu Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Rudebox

3. Rudebox
von Robbie Williams
Nach seinem Ausstieg bei der Boygroup Take That waren es zuerst Kokain und Alkohol, die den Popsänger zu zwei Entziehungskuren zwangen. Zuletzt brauchte er vor allem legale Aufputschmittel: Er trank täglich viel zu viele doppelte Espressi.

4. Die Moulin-Rouge-Plakate
Von Henri de Toulouse-Lautrec
Der Montmartre-Maler war dem Alkohol und insbesondere dem Absinth so verfallen, dass heute noch eine Sorte nach ihm benannt ist.

5. Dr. Jekyll und Mr. Hyde
von Robert Louis Stevenson
Der englische Schriftsteller hat seinen Roman über die Schizophrenie des Menschen unter Kokaineinfluss geschrieben, angeblich in nur sechs Tagen. Die Droge war ihm zunächst gegen einen chronischen Katarrh verschrieben worden.

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Kaltes Klares Wasser

Verfasst von christophkoch am Juli 3, 2007

Es ist durchsichtig. Es riecht und schmeckt nach nichts. Warum geben wir trotzdem für eine Sorte Wasser mehr als 100 Mal so viel Geld aus wie für eine andere?

Evian Water

1970 hieß Mineralwasser noch Sprudel. Es steckte in einheitlich genoppten Glasflaschen, die in hellbraunen Getränkekisten verkauft wurden. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland betrug damals 12,5 Liter im Jahr. Heute ist er mehr also zehnmal so hoch (2006: 127 Liter) und wird vor allem aus aufwendig gestalteten Plastikflaschen gestillt. Dabei sprudelt es auch immer weniger: Stilles Wasser hat die höchsten Zuwachsraten – 2006 stieg der Konsum um 17 Prozent. Doch woran liegt es, dass wir immer mehr Geld ausgeben für Wasser, das eigentlich Leitungswasser ist?

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Laufen lassen

Verfasst von christophkoch am Juli 2, 2007

Muss man eigentlich ständig Wasser sparen? Warum es lobenswert ist, aber nicht immer sinnvoll.

Wassersparen

Lass beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen! Benutz die Stopptaste an der Klospülung! Von klein auf wurde uns eingetrichtert, Wasser zu sparen, wo und wann immer es geht. Vom „blauen Gold“ sprechen Umweltaktivisten, das zur Neige geht – und eingeschüchtert von rissigem Afrikaboden nicken wir geknickt und haben bei jedem Vollbad ein schlechtes Gewissen. Aber macht Wasser zu sparen in Deutschland tatsächlich Sinn? Nein – es führt sogar zu zahlreichen Problemen.

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