Christoph Koch

Wollt grad sagen.

  • Kategorien

  • Archiv

  •  

    November 2007
    M D M D F S S
    « Okt   Dez »
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    2627282930  

Archiv für November, 2007

Die sieben Geld-Typen

Verfasst von christophkoch am November 25, 2007

Der Prasser, der Sparer, der Vorsichtige - wie wichtig man Geld nimmt, verrät schon das Verhalten am Geldautomaten.

Sparkasse neu

1 Der VERDRÄNGER

»Das kann ich mir jetzt echt nicht geben«, hört man den Verdränger stöhnen, wenn er mal wieder eine Rechnung aus dem Briefkasten fischt und in den großen Stapel hinter seinem staubigen Computermonitor schiebt. Dass der Stapel sich von dort längst unter den Tisch und hinter die Heizung weiterschlängelt, ahnt der Verdränger, aber … verdrängt es eben auch ganz gut. Kontoauszüge wirft er ungelesen in den kleinen Papierkorb im Sparkassenvorraum, die Steuer macht er, »wenn mal mehr Ruhe ist« - und wenn der Kundenberater von der Bank anruft, behauptet er stets, der Mitbewohner zu sein, aber eine Rückrufbitte »selbstverständlich« weiterzuleiten. Das Bemerkenswerte: Zur richtigen Vollkatastrophe mit Zwangspfändung oder zertrümmerten Kniescheiben kommt es trotzdem nie. Was viel leicht auch daran liegt, dass der Bankberater auch den großen Bruder des Verdrängers betreut - und dieser in extrem brenzligen Situationen immer mal wieder einen vierstelligen Betrag überweist. Wofür sich der Verdränger sogar bedanken würde - wenn er es denn mitbekäme.

Größter Ausgabeposten: Drei Worte, die nur für ihn erfunden wurden: Verzugszinsen, Mahngebühren und Säumniszuschläge.

Verhalten am Geldautomaten: Gedankenverloren singt er sein Lieblingslied der Hamburger Band Die Sterne: »Diese Scheiße mit dem Geld und ihr Verlauf, reibt dich nur auf.«

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Neon | Getaggt: | Keine Kommentare »

Die zwölf besten Suchanfragen im Oktober

Verfasst von christophkoch am November 1, 2007

Wer selbst ein Blog hat, kennt das wahrscheinlich: Man schaut in die Statistik und fragt sich, wie und woher die diversen Besucher eigentlich auf die eigene Seite kommen. Manchmal erfährt man es: Über Links, andere Blogs - oder aber Suchmaschinen. Praktischerweise werden die Begriffe, nach denen die Leute gesucht haben, auch gleich mit angegeben. Das ist manchmal skurril (”Bett fürs Internet”), orthografisch fragwürdig (”der gröster Mann”), manchmal erschreckend (”Christopher Koch betrüger”) und manchmal traurig (”Herz gebrochen”).

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Wollt grad sagen | Getaggt: | 1 Kommentar »