Archiv für Juli 2008
Verfasst von christophkoch am 21. Juli 2008
Nur Fliegen? Ist eben nicht schöner. Es gibt Flughäfen, die so angenehm sind, dass man eigentlich nie mehr abheben möchte
Amsterdam-Schiphol ist zwar nicht der größte Flughafen Europas, aber wer in den Urlaub fliegt, darf froh sein, wenn es über Schiphol statt über Heathrow in die Ferne geht. Denn in Holland werden nicht nur weniger Koffer verschlampt – die Zeit, die man am Flughafen verbringen muss, kommt einem auch weniger wie eine Gefängnisstrafe vor.

Amsterdam Schiphol
Die Sitzplätze sind gemütlicher (Liegestühle!), die Internetverbindung besser (null Euro!) und das Freizeitangebot beschränkt sich nicht auf ein schlecht gefälschtes Irish Pub, sondern bietet neben einem Kunstmuseum und einem Casino sogar Trauungen auf der Rollbahn an.
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in SZ-Magazin | Verschlagwortet mit : Amsterdam, Casino, Flughafen, Heathrow, Koffer, Perfekter Plan, Privium, Rijksmuseum, Rollbahn, Schiphol, Yotel | 2 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 18. Juli 2008
In der Hoteltest-Reihe „Hotels für Verliebte“ für das Reiseressort von stern.de gibt endlich in eine neue Folge: Mademoiselle und ich waren in der zauberhaften Villa Sorgenfrei in Radebeul bei Dresden zu Gast. Ansehen und nachlesen kann man sich das alles hier.

Villa sorgenfrei
Zur letzten Folge – dem Hotel Ca’Pozzo in Venedig – geht es hier entlang.
Foto: Jessica Braun
Veröffentlicht in stern.de | Verschlagwortet mit : Dresden, Elbe, Goldener Wagen, Herrensitz, Hotels für Verliebte, Hoteltest, Radebeul, Villa Sorgenfrei, Weinberge, Weingut | 2 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 16. Juli 2008
Zur Feier des 100. Artikels in diesem Blog gibt es eine kleine Verlosung. Ich habe vor kurzem das Spiel „Das Bourne Komplott“ (das ich ja immer noch mit Bindestrich schreiben würde, aber mich fragt ja schon lange keiner mehr) zugeschickt bekommen. Nur leider in der Xbox-Version. Da ich als PS3-Besitzer nichts damit anfangen kann, verlose ich es unter all denjenigen, die bis Ende Juli in einer E-Mail an mich (christoph.koch at arcor.de) verraten, welcher Artikel dieses Blogs ihnen am besten gefallen hat.
Ach so: Da das Spiel ab 18 freigegeben ist, kann ich es nur an Volljährige verlosen. Aber Minderjährige sollten sich hier eh nicht zu viel rumtreiben, so viel wie hier über Charlotte Roche und One Night Stands geschrieben wird. Pfui Spinne.

Bourne Komplott
Der Gewinn
„Das Bourne Komplott“ ist Ende Juni bei Vivendi Games erschienen und für Xbox 360 und PS3 erhältlich. Bei der dem Third-Person-Shooter handelt sich jedoch nicht um eine Filmumsetzung, sondern um eine Adaption der Bücher des Bourne-Autors Robert Ludlum. In dem Spiel sieht man also nicht wie Matt Damon aus – ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dafür trägt man zeitweise eine schicke Lederjacke und darf in einem Flughafen rumballern.
Text: Christoph Koch
Screenshot: Vivendi Games
Veröffentlicht in Wollt grad sagen | Verschlagwortet mit : 100, Blog, Bourne Komplott, E-Mail, Geburtstag, Jason Bourne, Playstation, Verlosung, Videospiel, Xbox | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 12. Juli 2008
Hurra, Hurra. Dies ist der hundertste Beitrag dieses Blogs. Andere schaffen das sicher schneller. Manche Gerüchten zufolge sogar besser. Ich freue mich trotzdem. Und habe mal nachgesehen, welche dieser 100 Beiträge am beliebtesten sind. Beziehungsweise welche am häufigsten gelesen wurden. Ist ja nicht unbedingt dasselbe.
Die Top5 der meistgeklickten Artikel:
1. Blackberry-Sucht: Wie im Rausch
Warum viele Menschen auf das kleine Gerät nicht mehr verzichten können
2. Das Sonnenblumen-Haus:
Eine Spurensuche in Rostock-Lichtenhagen 15 Jahre nach den größten ausländerfeindlichen Übergriffen der deutschen Nachkriegsgeschichte
3. Geruchsprobe: Charlotte Roche im Interview
Die ehemalige VivaZwei-Moderatorin spricht über ihren Roman „Feuchtgebiete“, der sehr explizit von weiblichen Exkrementen, Analduschen und Spermageschmack handelt
4. Wie wird man eigentlich Blogger, Malte Welding?
Einer der wenigen deutschen Internet-Autoren, die vom Schreiben für Weblogs leben können, erzählt über Spreeblick, Leserkritik und das Leben als Vorbereitung für „Wer wird Millionär?“
5. „Berlin und Hamburg haben beide voll einen an der Waffel“
Ein Interview mit Sven Dietrich, der in seinem Blog pop64.de seit Jahren Hamburg und Berlin miteinander vergleicht
Ein herzliches Dankeschön an alle, die hier lesen, regelmäßig wiederkommen, weiterempfehlen, etc. – Ihr seid die tollsten zweieinhalb Leute der Welt.
Veröffentlicht in Wollt grad sagen | Verschlagwortet mit : 100, Beiträge, Blackberry, Blog, Blogger, Charlotte, Geburtstag, Jubiläum, Roche, Sonnenblumen-Haus | 1 Kommentar »
Verfasst von christophkoch am 8. Juli 2008
Gordon Hempton, 55, lebt im Olympic National Park in der Nähe von Seattle, bezeichnet sich selbst als „Soundtracker“ und nimmt Geräusche auf. Was anfangs als eine Leidenschaft für die Stille der Natur begann, wird inzwischen von Firmen wie Microsoft sehr gut bezahlt.

Gordon Hempton
Ein Gehörsturz ist wohl das Schlimmste, was jemandem passieren kann, der sein Geld damit verdient, Geräusche zu sammeln. Vor etwa fünf Jahren hatte ich einen. Ich suchte zahlreiche Ärzte auf, die allesamt keinen Rat wussten, und es dauerte insgesamt 18 Monate, bis ich mein Gehör vollständig wiederhatte. In dieser Zeit war ich nicht nur arbeitslos und stand vor dem finanziellen Ruin, sondern war auch emotional völlig am Ende. Was sollte ich mit meinem Leben anfangen, wenn ich statt der Naturgeräusche, die ich so liebte, nur noch ein Pfeifen hören konnte?
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in FAZ | Verschlagwortet mit : Aufnahme, Beruf, Geräuschesammler, Gordon Hempton, Microsoft, Natur, Olympic National Park, Portrait, Seattle, Soundtracker, Stille, Wie wird man | 2 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 5. Juli 2008
Der BÜROFREUND verschönert jeden Arbeitsalltag: Er lästert beim Feierabendbier über Vorgesetzte, spielt Streiche mit der Telefonanlage und macht sogar das Kantinenessen erträglich. Aber Vorsicht: Jede Bürofreundschaft birgt Gefahren.
Es ist wieder spät geworden. Als die letzte Mail verschickt ist, sind in den meisten anderen Büros schon die Lichter gelöscht, die Kollegen nach Hause gegangen. Um jetzt noch was zu unternehmen, jemanden anzurufen, ob er heute Abend schon etwas vorhat, ist es eigentlich zu spät. Aber nach Hause gehen ist auch langweilig. Sonst hätte man ja das Gefühl, nur noch für den Job zu leben. Gut dass Fabian auch gerade seinen Rechner runterfährt, wie die Abmeldemelodie seines Computers zwei Türen weiter verrät. »Trinken wir noch ein Bier?« Klar trinken wir noch ein Bier. Mann, war das wieder ein Tag …
Fast jeder – wenn er nicht wie der Autor dieses Textes seine Arbeit unrasiert in einem Unterhemd am heimischen Schreibtisch verrichtet – hat einen Fabian in seinem Leben. Einen Bürokumpel. Einen Office- Buddy oder eine Lieblingskollegin. Der Office-Buddy ist nicht nur derjenige, mit dem man einen angebrochenen Abend in einer Bar zu Ende bringt, die nicht richtig gut ist, aber eben eine Straße neben dem Büro liegt. Er ist auch derjenige, der mittags seinen Kopf durch die Tür streckt und fragt »Kantine?«, und neben den man sich in Meetings oder Konferenzen setzt, um sich in besonders langweiligen Phasen Zettel zu schreiben, auf denen Dinge stehen wie »Geil, wie der Kopf von Steininger im mer nach unten sackt« oder »Wer sagt dem Chef, dass Thomas Gottschalk angerufen hat und seine Klamotten zurück will?«. Während man von vielen anderen Kollegen nicht einmal weiß, in welchem Stadtteil sie wohnen, war man beim Bürokumpel schon ein paarmal zu Besuch und weiß, welche Bilder dort an der Wand hängen, dass er in seiner Freizeit in einer erfolglosen Deutschpunkband namens »Die Böschung« Bass spielt und eine Allergie gegen Erdnüsse hat.
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : Bürofreund, Berufsleben, Chef, Freundschaft, Kantine, Kollege, Kumpel, Lieblingskollegin, Office-Buddy, Schreibtisch | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 3. Juli 2008
Wer selbst ein Blog hat, kennt das wahrscheinlich: Man schaut in die Statistik und fragt sich, wie und woher die diversen Besucher eigentlich auf die eigene Seite kommen. Manchmal erfährt man es: über Links, andere Blogs – oder aber Suchmaschinen. Praktischerweise werden die Begriffe, nach denen die Leute gesucht haben, auch gleich mit angegeben.
Diesen Monat reichten die Anfragen von selbstbewusst („wenigstens weiß ich wer ich bin“) und tragisch („Mein Mietnomade hat mich verklagt“) über eigenwillig („Turnschuhmodell Hitler“) bis zu pragmatisch („aus Bundeswehr zürcktreten“ und „Wie bekomme ich am schnellsten eine Affäre“?).
Die besten Suchanfragen im Juni
- wie lache ich mir ein one night stand an
- sie sind ja emotional
- suchen ideen um nachbarn zu ärgern
- jemanden fürs bett finden frauen leicht
- neons männlich und weiblich
- welches getränk hat am meisten alkohol?
- wenigstens weiss ich wer ich bin
Den Rest des Beitrags lesen »
Veröffentlicht in Wollt grad sagen | Verschlagwortet mit : Begriffe, Besucher, Blog, Google, Juni, Statistik, Suchanfragen, Suchmaschinen | 6 Kommentare »