Mit ‘A bis Z’ verschlagwortete Einträge
Verfasst von christophkoch am 30. Oktober 2008
Wie war das noch mit den sauren Gurken? Leitet Sex die Wehen ein? Tipps für den richtigen Umgang mit dem BABYBAUCH – für Frauen und Männer.
Appetit
Für den Heißhunger schwangerer Frauen auf bestimmte Nahrungsmittel gibt es zwei Theorien: Die eine besagt, dass der Appetit, zum Beispiel auf saure Gurken, im Gehirn entsteht, das genau die Nährstoffe an – fordert, die Mutter und Kind gerade brauchen. Die zweite Theorie geht davon aus, dass die in der Schwangerschaft vermehrt produzierten Hormone Östrogen und Progesteron den Geruchssinn sensibilisieren. Viele Schwangere verzichten deshalb ganz automatisch auf ungesunde Sachen, was auch für das Kind besser ist. Generell wird Schwangeren geraten, ihren Gelüsten zu folgen und das zu essen, wonach ihnen gerade ist. Vom alten Credo »Essen für zwei« ist man jedoch schon lange abgerückt.
Bugaboo
Niederländische Kinderwagenfirma, die technische Fortschritte in einen lange Zeit stagnierenden Markt gebracht hat. Die Sitzposition des Kindes lässt sich leichter verändern, und die Räder machen auch einen Offroadeinsatz möglich. Ob es an diesen Finessen liegt, dass der Bugaboo zum Ferrari unter den Kinderwagen geworden ist, oder daran, dass er in »Sex And The City« vorkam, ist heute nicht mehr festzustellen. Bei Männern ist der Bugaboo beliebt, weil er statt Bärchenaufdrucken zahlreiche Verstellmöglichkeiten bietet.
Cafés
Häufig Kampfzone zwischen werdenden Eltern und Kinderlosen. Seitdem in kaum noch einem Café geraucht werden darf, können sich Erstere zwar nicht mehr über Zigarettenqualm am Nachbartisch beschweren, aber noch immer über den Lärm, wo doch der/die/das Kleine schlafen soll, während sie ihren Milchkaffee schlürfen. Die Nichteltern nervt die Tatsache, dass sie sich an Kinderwägen und Riesenbäuchen vorbeikämpfen müssen und dass durch beherztes Ausgehen junger oder werdender Eltern Cafés ihre Eigenschaft als Orte verlieren, an denen Singles früher unter sich waren.
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : A bis Z, Appetit, Baby, Babys, Bauch, Bugaboo, Eltern, Hechelkurs, Kaiserschnitt, Mutter, Schwanger, Schwangerschaft, Sex, Vater, Vornamen | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 14. August 2008
Am 16. August feiert sie ihren 50. Geburtstag. Happy Birthday, Madonna Louise Veronica Ciccone!
AUTORIN
Neben ihrer Arbeit als Sängerin und Schauspielerin hat Madonna fünf Kinderbücher geschrieben. „Die Englischen Rosen“, „Die Abenteuer von Abdi“, „Billie Bargeld“, „Jakov und die sieben Räuber“ und „Mister Peabodys Äpfel“ behandeln Themen wie Maßlosigkeit, Hilfsbereitschaft, Vergebung oder Bescheidenheit.
BREAKFAST CLUB
Im New York der späten 70er Jahre gegründete Pop-Band, in der Madonna Anfang der 80er eine Weile Schlagzeug spielte und gelegentlich sang – wenn ihr damaliger Freund und Gitarrist der Band Dan Gilroy ihr das Mikro überließ. Nach einiger Zeit verließ Madonna Mann und Band und schloß sich kurz der Band „Emmy“ an, bevor sie 1983 ihr erstes Solo-Album veröffentlichte.

Hard Candy: Das aktuelle Madonna-Album
CICCONE
Offiziell heißt die Sängerin Madonna Louise Veronica Ciccone und wuchs in der Nähe von Detroit, Michigan, auf. Ihr Vater, der italienischstämmige Silvio „Tony“ P. Ciccone arbeitete dort für Chrysler/General Motors, ihre Mutter – die Frankokanadierin Madonna Louise – starb 1963 im Alter von 30 Jahren an Brustkrebs. Madonna, das dritte von insgesamt sechs Ciccone-Kindern, war damals erst fünf Jahre alt. Ihre Geschwister haben mit Martin, Anthony, Christopher, Paula und Melanie vergleichsweise normale Vornamen abbekommen.
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Veröffentlicht in Tagesspiegel | Verschlagwortet mit : A bis Z, Ciccone, Evita, Geburtstag, Guy Ritchie, Madonna, Pop, Sängerin, Schauspielerin, Sean Penn | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 22. Mai 2008
Gibt es eine größere Demütigung, als von bild.de beklaut zu werden?

Wie dreist und schamlos bild.de-Autorin Meike Meyruhn das „A Bis Z – One Night Stands“ abgeschrieben hat, das ich zusammen mit Petra Harms für die letzte NEON-Ausgabe verfasst habe, hätte ich ohne den Hinweis von bildblog.de gar nicht bemerkt. Da steht im Grunde alles schön zusammengefasst, viel mehr gibt es nicht zu sagen. Außer natürlich: How low can you go?
Bildblog schreibt:
Verblüffende Parallelen finden sich übrigens auch bei den Punkten Anfängerfehler, Casual Sex, Danke, Ekstase, Genitalschock, Hoffnung, Jammern, Kondome, Telefonnummer, Xfach abgeblitzt und natürlich bei „Zu mir oder zu dir?“. Ein wenig kreativ sind die Bild.de-Redakteure wenigstens bei dem „Neon“-Stichwort „Restevögeln“. Sie ändern es in „Resteficken“.

(Hinweis in eigener Sache: Der NEON-Artikel ist bereits Ende April erschienen. Dass er hier im Blog erst am 20. Mai auftaucht, liegt daran, dass ich die NEON-Texte immer erst poste, wenn die entsprechende Ausgabe nicht mehr an Kiosk liegt. Die hübschen Ausrisse auf dieser Seite hat übrigens das bildblog angefertigt.)
Veröffentlicht in Wollt grad sagen | Verschlagwortet mit : A bis Z, Abgeschrieben, bild.de, Bildblog, Demütigung, Diebstahl, Meike Meyruhn, Neon, One Night Stands, Parallelen, Resteficken, Restevögeln | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 20. Mai 2008
Unkomplizierter SEX ist eine Wissenschaft für sich. Ein Überblick von A wie Anfängerfehler bis Z wie »Zu dir oder zu mir?«
Anfängerfehler
Neulinge in Sachen One-Night-Stand, ob männlich, ob weiblich, erkennt man daran, dass sie zu oft betonen, dass es sich um etwas »völlig Unverbindliches« handele. Erfahrene erwähnen dies lediglich einmal – sollte es im Club zu laut sein, vielleicht auch zweimal. Wer es öfter betont, zeigt nur, dass es für ihn eben doch nicht alles so »obereasy« ist. Der zweithäufigste Anfängerfehler: am übernächsten Tag anrufen und fragen, ob der andere mit in den Zoo will.
Bannmeile
Vollkommen ungeeignet für Spaßsex, der keine Folgen haben soll:
- die eigenen Nachbarn
- Expartner von Freunden
- eigene Expartner
- Teilnehmer von Castingshows
- Männer, die sagen, sie seien Versager
- Frauen, die bald einen runden Geburtstag feiern
Casual Sex
Ist mehr als ein One-Night-Stand und weniger als eine Affäre: Wer regelmäßig Sex ohne Verpflichtung haben will, der wähle diese Variante. Ein durchschnittlicher Dreißigjähriger hat drei bis vier feste Partnerschaften und drei Jahre Singledasein hinter sich – das behaupten zumindest Sexualforscher. Für die Zwischenphasen ist Casual Sex eine Option. Fündig wird man bequem in Onlineportalen (>www).
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : A bis Z, Anfängerfehler, Bannmeile, Casual Sex, Ekstase, Genitalschock, Kondome, Lockstoff, Neon, One Night Stand, Restevögeln, Sex, Spaßsex, Telefonnummer, Unterwäsche | 1 Kommentar »
Verfasst von christophkoch am 26. Januar 2008
Zu viele Papierstapel in deinem Leben? Zu viel Bürokaffee, Handyklingeln und immergleiche Gespräche? Genug von der Routine und den seit Wochen kalten Füßen? Vielleicht ist es ja Zeit für eine Weltreise. Jeder träumt davon, nur wenige tun es. Dabei hört man stets dasselbe: Gar nicht so schwer … lohnt sich immer … einfach machen …
Eine Annäherung in 26 Begriffen.
Around-The-World-Ticket
Der klassische Weg, um die Erdkugel zu umrunden. Wichtig ist, zwischen den flexiblen Tickets zu unterscheiden, die zum Beispiel die Fluglinien-Bündnisse Star Alliance, Skyteam oder OneWorld anbieten, und den fertig geschnürten Paketen von Einzeltickets, wie sie manche Reisebüros zusammenstellen. Letztere sind zwar oft billiger, dafür zeitlich unflexibel und deshalb absolut nicht zu empfehlen. Bei den „echten“ Weltreisetickets muss zwar die Route vorher festgelegt werden, Strecke und Termine sind jedoch umbuchbar. Je nach Gesamtstrecke kosten solche Tickets 1700 bis 3000 Euro, die Grundregeln sind meist ähnlich: Man darf maximal ein Jahr unterwegs sein (à Dauer), muss sowohl Atlantik als auch Pazifik überqueren, darf nicht die Richtung ändern und muss am Ende wieder im Ausgangsland ankommen.

Begleitung
Eine der ersten Fragen, die man bei der Planung einer Weltreise klären muss. Damit es nicht zu einfach wird, hat alles seine Vor- und Nachteile: Alleinreisende sind freier, kommen leichter mit Einheimischen in Kontakt, kommen schneller mit Verbrechern in Kontakt und müssen in Herbergen, Taxis etc. unterm Strich mehr bezahlen. Leute, die in der Gruppe unterwegs sind, können sich vielleicht in der zweiten Woche nicht mehr ausstehen, können sich dafür gegenseitig in Durchfallnotfällen Salzstangen kaufen (à Krankheiten) und haben immer jemanden, der auf die Rucksäcke aufpasst, wenn der andere gerade eine Mütze anprobiert, für die er sich Zuhause garantiert schämen wird.
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : A bis Z, Belgeitung, Eltern, Hostels, Hotels, Krankheiten, Neon, Pass, Routine, Rucksack, Ticket, Visum, Weltreise | 4 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 1. Dezember 2007
Samstagnachmittag, der Möbelwagen steht vor der Tür – mal wieder neue NACHBARN. Dabei hatte man sich gerade erst an die alten gewöhnt. Na ja. Hoffen wir einfach mal das Beste. Ein A bis Z über die anderen unter unserem Dach.
A ltnazi: Bestandteil beinahe jeder größeren Hausgemeinschaft, oft leider sogar als Hausmeister. Seine Lieblingsbeschäftigungen:
- im Parterre oder ersten Stock wohnen, um Hoheit über die Eingangstür zu besitzen
- an dieser ein Schild in altdeutscher Schrift anbringen: »Abends ist die Türe von ALLEN Bewohnern UNBEDINGT abzuschließen!!!«
- die Tür trotzdem immer selbst abschließen
- im Stirb-langsam-Unterhemd an der Teppichstange hinterm Haus Klimmzüge machen
- auf dem >Balkon sitzen, Äpfel schneiden und das Horst-Wessel-Lied pfeifen
- sich auf dem Hoffest weigern, neben der türkischen Familie zu sitzen (zu deren Erleichterung)
- aufs Fenstersims gelehnt beobachten, was das »restliche Gesindel« treibt.
B alkon: Dreh- und Angelpunkt sommerlicher Streitigkeiten. Grundsätzlich gilt: Grillen ist erlaubt, allerdings nur, solange der Qualm nicht konzentriert in die Nachbarwohnung zieht, denn das ist eine »bußgeldpflichtige Ordnungswidrigkeit«. Deshalb so gut wie möglich Abstand vom Haus halten und Aluschalen oder einen Elektrogrill verwenden.
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : A bis Z, Balkon, Druntermieter, Eigentum, Fußmatten, Hausgemeinschaft, Lärm, Mieter, Mietnomaden, Nachbarn, Neon, Parterre, Trittschall, Umzug, Vermieter | 4 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 27. Mai 2007
Die deutsche Sicherheit beginnt bekanntlich schon am Hindukusch und für die Jungs gleich nach dem Abitur. Alles über unsere tolle Truppe von A bis Z.
A fghanistan: 3156 deutsche Soldatinnen und Soldaten beteiligen sich am ISAF-Einsatz in Afghanistan und Usbekistan – das ist mehr als ein Drittel aller im Ausland eingesetzten Bundeswehrtruppen. Die internationale ISAF-Truppe (International Security Assistance Force) wurde 2001 nach dem Sturz des Taliban-Regimes aufgestellt und soll im Auftrag der Vereinten Nationen »die afghanische Regierung bei der Wahrung der Menschenrechte sowie bei der Herstellung der inneren Sicherheit unterstützen. « 18 der insgesamt 65 deutschen Soldaten, die bisher bei Auslandseinsätzen ums Leben kamen, sind am Hindukusch gestorben. Die Bundeswehr kämpft dort offiziell nicht gegen das Terrornetzwerk Al Kaida oder die Taliban – das ist Aufgabe der Operation »Enduring Freedom«, an der die deutsche Marine mit rund 300 Mann am Horn von Afrika beteiligt ist.
B erufsarmee: Seit es die Bundeswehr gibt, werden die Modelle Wehrpflicht- und Berufsarmee gegeneinander abgewogen. Die Vorteile einer Berufsarmee, wie sie beispielsweise die USA (seit dem Vietnamkrieg) oder Frankreich (seit 2001) besitzen, sind eine höhere Professionalität und bessere Ausbildung sowie damit verbundene Truppen- und Kostenreduzierung. Kritiker befürchten hingegen, dass eine Berufsarmee schneller und unbesonnener eingesetzt werden könnte als eine Wehrpflichtigenarmee. Außerdem könnte sich eine Berufsarmee stärker nach außen ab – schotten und sich wie ein »Staat im Staat« der Kontrolle durch Gesellschaft und Politik entziehen. Die Bundeswehr besteht derzeit etwa zu einem Drittel aus Berufssoldaten, einem Drittel aus Freiwilligen und einem Drittel aus Wehrpflichtigen.
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : A bis Z, Afghanistan, Berufsarmee, Bundeswehr, DZE, Einmannpackung, Grundausbildung, Hardthöhe, Hindukusch, ISAF, Libanon, Minister, Neon, Offiziere, Panzer, Soldaten, Sudan, Uniform, Verweigerer | 8 Kommentare »