Christoph Koch

Wollt grad sagen.

Mit ‘Facebook’ verschlagwortete Einträge

Klickenswert (2)

Verfasst von christophkoch am 20. Februar 2009

In der letzten Folge „Klickenswert“ noch Späße über die Promi-Doppelgängergalerien der deutschen Vanity Fair gemacht – schon wird das Heft eingestellt. Oh, süßes Hochgefühl der Macht! Dabei war’s doch gar nicht so gemeint, Herr Newhouse …

Aber über die deutsche Vanity Fair spotten durfte eh schon immer nur, wer selbst mal dort gearbeitet hat – also fast alle. Deshalb wundert es auch nicht, dass das Magazin öfter in der schönen Rubrik „Die Schmähkritik“ auftauchte, die man im von Partymaschine Ihle betriebenen Pop-Blog der taz lesen kann und sollte. Letztlich eine einfache Idee: Wenn irgendwo einer was Gehässiges, aber dennoch Lustiges über einen anderen sagt – zack, copy und paste, ab in die „Schmähkritik“ damit. Vor kurzem wurde die 150. Folge gefeiert, und man kann im Überblick noch mal schön nachsehen, wer recht oft stänkert (die Gallaghers, Nicky Wire) und wer viel angepupst wird (besagtes Magazin, Axl Rose, Thees Uhlmann). Geschimpfe und Gemaule widersprechen zwar grundsätzlich meinem Credo „Ich finde alles gut“ (Superpunk), aber solange es die anderen sind, die stänkern – wunderbar.

Kleiner Kaffee, große Sehnsucht.

Kleiner Kaffee, große Sehnsucht.

Leaving New York Never Easy

Ebenfalls simpel, aber dafür umso schöner anzusehen sind die Erinnerungen an New York, die der Grafikdesigner Christoph Niemann aus den Legosteinen seiner Söhne nachgebaut hat, um sich die trüben Berliner Wintertage zu versüßen. (via Popmoderne)

Zitty, bitte übernehmen Sie!

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Interview mit Facebook-Manager Javier Olivan: »Niemand kann 200 Freunde haben«

Verfasst von christophkoch am 27. August 2008

Jeder kennt Zombiefreunde: Leute, mit denen man eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte, die einen aber durch soziale Netzwerke wie Facebook, Myspace oder Xing nach Jahren wiederfinden und einem die längst verjährte Freundschaft nachtragen wie ein Hund einen besabberten Tennisball. Ein Interview mit einem der Schuldigen, die uns das alles eingebrockt haben.

Viele Menschen beschweren sich, dass sie durch Facebook von Leuten gefunden werden, mit denen sie nichts mehr zu tun haben wollten. Entschuldigt ihr euch bei denen?

Komm, so schlimm ist es doch auch nicht. Man muss ja Freundschaftsangebote nicht annehmen.

Aber dann gilt man als Snob und muss beim nächsten Klassentreffen in der Ecke sitzen.

Da gibt es einen Trick: Du kannst das Freundschaftsangebot annehmen und jene in deiner Freundesliste, die dir nicht wichtig sind, in einen Eimer schmeißen.

Einen Eimer?

Ja, ein Gefäß, das du etwa »Alte Freunde« nennst. Für jeden Eimer stellst du ein, ob sie deine Bilder sehen dürfen und die Updates in deinem Profil. Dann sehen Leute, mit denen du nichts zu tun haben willst, wenig von dem, was du auf Facebook treibst, deine echten Freunde alles. Das ist doch sehr effizient.

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