Christoph Koch

Wollt grad sagen.

Mit ‘Geld’ verschlagwortete Einträge

Psychotest: Wie viel ist dir die Liebe wert?

Verfasst von christophkoch am 6. September 2008

Geld und Liebe – ein heikles Thema, das schon oft für Beziehungsstreit gesorgt hat. Zum Glück gibt’s den Psychotest! Für jede Antwort bekommst du einen Geldbetrag. Wie viel du am Ende beisammen hast, gibt dir Auskunft darüber, was für ein Geldtyp du in Liebesdingen bist.

Du warst mit deinem Partner essen – wer zahlt die Rechnung?

  • Ich kann Essensquittungen leider nicht absetzen, also soll sie/er das mal übernehmen, wozu ist sie/er schließlich Freiberufler? +10 Euro
  • Ich sehe in meinem Kalender nach und stelle fest, dass ich dran bin. Na, wenn ich das gewusst hätte, wäre ich in das günstigere Restaurant gegangen. +100 Euro
  • Natürlich ich, so machen wir es schließlich immer. Nicht dass ich es mir leisten könnte, aber das muss mein Partner ja nicht wissen. +1000 Euro

Dein Partner setzt sich aus Versehen auf deine Designersonnenbrille – wie reagierst du?

  • Ich lasse mir die Brille ersetzen – dass ich sie gebraucht für einen Spottpreis gekauft habe, sage ich natürlich nicht. +10 Euro
  • Ich lasse mir von der Haftpflichtversicherung den Zeitwert ersetzen, aber im Grunde kann so etwas ja jedem mal passieren. +100 Euro
  • Ich kaufe mir selbst eine neue – und ihr/ihm auch gleich eine dazu, damit der Schreck schnell vergessen ist. +1000 Euro

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , | 3 Kommentare »

Wie wird man eigentlich … Glücksbote, Herr Willers?

Verfasst von christophkoch am 13. Dezember 2007

Wo auch immer er an der Tür klingelt – Bernd Willers, 55, ist überall ein gern gesehener Gast. Denn er informiert die Gewinner der Westdeutschen Lotteriegesellschaft (Westlotto) über die Höhe ihres Gewinns – und berät sie, wie sie mit dem vielen Geld am besten umgehen.

Offiziell nennt man meinen Beruf ja „Gewinnerberater“. „Glücksbote“ klingt so märchenhaft, dabei geht es ja um ganz reales Geld – und darum, wie es das Leben von Menschen urplötzlich verändern kann. Nach der Schulausbildung habe ich eine Lehre bei einer großen Bank mit Abschluss als Bankkaufmann gemacht, und danach ein BWL-Studium absolviert. Die Anstellung bei West-Lotto war meine erste Berufstätigkeit, ich bin dort inzwischen seit über 30 Jahren tätig. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Exotische der Branche gereizt. Aufgrund des derzeit geltenden Lotterierechts und des staatlichen Glücksspielmonopols gibt es ja nur eine begrenzte Anzahl von Lotterieunternehmen in Deutschland. Da ist es schon interessant bei einem dieser Unternehmen tätig zu sein. Ich finde auch, Menschen in ihren Träumen und bei deren Realisierung zu unterstützen, ist eine sehr reizvolle Aufgabe.

Lotto1

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in FAZ | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , , | 5 Kommentare »

Die sieben Geld-Typen

Verfasst von christophkoch am 25. November 2007

Der Prasser, der Sparer, der Vorsichtige – wie wichtig man Geld nimmt, verrät schon das Verhalten am Geldautomaten.

Sparkasse neu

1 Der VERDRÄNGER

»Das kann ich mir jetzt echt nicht geben«, hört man den Verdränger stöhnen, wenn er mal wieder eine Rechnung aus dem Briefkasten fischt und in den großen Stapel hinter seinem staubigen Computermonitor schiebt. Dass der Stapel sich von dort längst unter den Tisch und hinter die Heizung weiterschlängelt, ahnt der Verdränger, aber … verdrängt es eben auch ganz gut. Kontoauszüge wirft er ungelesen in den kleinen Papierkorb im Sparkassenvorraum, die Steuer macht er, »wenn mal mehr Ruhe ist« – und wenn der Kundenberater von der Bank anruft, behauptet er stets, der Mitbewohner zu sein, aber eine Rückrufbitte »selbstverständlich« weiterzuleiten. Das Bemerkenswerte: Zur richtigen Vollkatastrophe mit Zwangspfändung oder zertrümmerten Kniescheiben kommt es trotzdem nie. Was viel leicht auch daran liegt, dass der Bankberater auch den großen Bruder des Verdrängers betreut – und dieser in extrem brenzligen Situationen immer mal wieder einen vierstelligen Betrag überweist. Wofür sich der Verdränger sogar bedanken würde – wenn er es denn mitbekäme.

Größter Ausgabeposten: Drei Worte, die nur für ihn erfunden wurden: Verzugszinsen, Mahngebühren und Säumniszuschläge.

Verhalten am Geldautomaten: Gedankenverloren singt er sein Lieblingslied der Hamburger Band Die Sterne: »Diese Scheiße mit dem Geld und ihr Verlauf, reibt dich nur auf.«

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Ganz entschlossen unentschlossen

Verfasst von christophkoch am 20. April 2007

Warum behaupten eigentlich alle in letzter Zeit, die Generation NEON sei ENTSCHEIDUNGSUNFÄHIG? Eine Verteidigung der Wahlfreiheit.

Was haben wir uns nicht schon alles anhören müssen. Dass wir zu wenig Kinder kriegen. Dass wir Wohlstandskinder sind. Doch die neueste Anschuldigung ist ein Stachel, der tiefer steckt. Sie greift unser Weltbild an: Immer häufiger wird unsere Generation mit dem Vorwurf konfrontiert, sich nicht entscheiden zu können. Sich nicht festlegen zu wollen. Wankelmütig und unentschlossen zu sein. Die Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2006 zeigt sich besorgt, dass sich die Generation der 14- bis 25-Jährigen durch mangelnde Entscheidungsfreude »großer Chancen« beraubt. Das kurzfristig auferstandene Zeitgeistblatt »Tempo« geißelt uns als Jeinsager, denen alles so irgendwie halb egal ist. Und eine große deutsche Zeitung ruft die »Generation Option« aus. Doch was, wenn ein Wesenszug dieser Generation – das Aufschieben von Entscheidungen – gar keine Unfähigkeit darstellt? Was, wenn die Bereitschaft, bereit zu bleiben für Neues, eine Tugend ist, aus der Not, der Wirklichkeit, geboren?

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »