Christoph Koch

Wollt grad sagen.

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Adventszeit – Listenzeit (2): Die besten Filme 2008

Verfasst von christophkoch am 13. Dezember 2008

Wie immer, wenn sich das Jahr dem Ende neigt, hält man inne, besinnt sich … und streitet rum, welcher Film, welche Band oder welches Tanztheater-Aufführung mit mindestens zwei Unterstrichen im Titel nun die beste war.

Die 13 besten Filme 2008

No Country For Old Men

No Country For Old Men

  1. No Country For Old Men
  2. There Will Be Blood
  3. Traitor Den Rest des Beitrags lesen »

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Interview: Wenn Eltern zu viel Liebe geben

Verfasst von christophkoch am 5. Juli 2006

Katharina Schüttler (26) und Constantin von Jascheroff (20) gelten als zwei der besten jungen Schauspieler des Landes. Während Katharina neben Filmrollen („Die innere Sicherheit”, „Das weiße Rauschen”) vor allem Theater spielt und zum Beispiel als „Hedda Gabler” zum Theatertreffen eingeladen wurde, ist Constantin nebenher als Synchronsprecher und Musiker erfolgreich. Mit „Wahrheit oder Pflicht (Katharina) und „Falscher Bekenner” (Constantin) sind derzeit beide im Kino zu sehen. Das gemeinsame Thema der Filme: Elterliche Erwartungen, Leistungsdruck und Versagensängste.

Ihr seid beide gerade im Kino zu sehen: beide in der Rolle von Kindern, die die Erwartungen ihrer Eltern, was Schule und Ausbildung betrifft, nicht erfüllen können – und darunter leiden. Glaubt ihr, das sind nur Einzelfälle, die sich Drehbuchschreiber ausdenken?

Constantin: Die meisten Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, das kann man voraussetzen. Aber viele machen dann trotzdem einiges falsch – und setzen ihre Kinder unter Druck. Jeder geht anders mit diesem Druck um. Armin, meine Rolle in „Falscher Bekenner”, lässt das einfach über sich ergehen. Er ist zu faul und zu müde, um mit seinen Eltern zu reden.

Stattdessen geht er zu sinnlosen Vorstellungsgesprächen und flüchtet sich in eine Traumwelt.

Constantin: Ich glaube, das kommt tatsächlich häufig vor bei Leuten, die mit der Schule fertig werden und sich nie Gedanken gemacht haben, was sie nachher eigentlich machen wollen. Die geraten dann in so eine Leere.

Ihr habt beide schon früh mit der Schauspielerei angefangen – gab es diese Phase der Unentschlossenheit also nie?

Katharina: Nein, ich bin früh in die Schauspielerei hineingewachsen. Es gab auch nie dieses Sicherheitsdenken, erst etwas Solides als Grundlage zu machen und sich dann in der Kunst zu versuchen.

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Gudrun Pausewang: Die Frau hinter der Wolke

Verfasst von christophkoch am 27. Februar 2006

Kinderbuchautorin Gudrun Pausewang warnt vor den Gefahren der Atomkraft

Ihr Antiatomkraft-Buch „Die Wolke“ (1987) verkaufte sich millionenfach und wurde in 13 Sprachen übersetzt. In Deutschland muss es fast jeder Schüler im Lauf der Mittelstufe lesen. Über die Autorin ist dagegen nur wenig bekannt. Gudrun Pausewang, Jahrgang 1928, hat insgesamt über 80 Bücher verfasst – eigentlich ist sie Grundschullehrerin. Zwölf Jahre lebte sie in Südamerika, heute wohnt sie in der Nähe von Fulda und schreibt immer noch jeden Tag. Am 16. März kommt „Die Wolke“ als Film in die Kinos. Zeit, mit der Autorin über Problemliteratur, junge Leser und den Atomausstieg zu sprechen.

Die WOlke

Frau Pausewang, wie waren Ihre Reaktionen, als Sie erfahren haben, dass Ihr Roman „Die Wolke“ verfilmt wird?
Das ist ja schon der dritte Versuch, ihn zu verfilmen. Vor etwa zwölf Jahren ist ein Projekt gescheitert, darüber war ich froh. Denn davon war ich nicht so begeistert. Vor etwa vier Jahren scheiterte ein anderer Versuch angeblich am Geld. Jetzt habe ich mich gefreut und war gespannt auf das Drehbuch – mir kam es vor allem darauf an, dass meine Botschaft rüberkommt.

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„Das war kein MTV-Hüpfen, das war so ein Freu-Hüpfen“

Verfasst von christophkoch am 27. Oktober 2005

Thees „Tomte“ Uhlmann und Marcus „Kettcar“ Wiebusch über die Dreharbeiten zu „Keine Lieder über Liebe“

Drei Wochen lang waren Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Florian Lukas für den Film „Keine Lieder über Liebe“ mit der Hansen Band auf Tour. Einer Band, die für den Film gegründet wurde und jetzt real existiert. Dabei: Thees Uhlmann von Tomte und Marcus Wiebusch von Kettcar. Ein Interview über die Dreharbeiten zu einem Film, der die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm, zwischen Liebesdrama und Rockmovie überschreitet.

Hansen

Look At Us, We Formed A Band: Felix Gebhard, Max Schröder,Thees Uhlmann, Jürgen Vogel und Marcus Wiebusch (von links)

Was für einen Unterschied macht es, ob ihr einen Song für eure eigenen Bands Kettcar und Tomte schreibt – oder für eine Filmband, in der dann ein Schauspieler den Text singt?

Thees: Musikalisch ist das kein großer Unterschied: Man setzt sich halt mit der Gitarre hin und wenn man Glück hat, kommt ein Lied dabei heraus. Textlich fand ich es sogar einfacher. Bei Tomte gehe ich mit meiner vollen Persönlichkeit in die Texte rein und für die Hansentexte habe ich mich in einen Charakter hineinversetzt. Das ist dann wie eine fiktive Geschichte zu schreiben, ich habe da weniger Verantwortungsdruck gespürt.

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Natalie Press: Überzeugende Lügnerin

Verfasst von christophkoch am 5. Juli 2005

Schauspielerin Natalie Press spricht über erlaubtes Flunkern, Lügen aus Langeweile und die Ehrlichkeit von Politikern

Natalie Press gilt als eine der besten Nachwuchsschauspielerinnen Englands. Sie drehte bereits mit Ralph Fiennes und Penelope Cruz. In dem sehenswerten Film „My Summer of Love“, der gerade ins Kino gekommen ist, spielt die 23-jährige Londonerin ihre erste Hauptrolle: Mona, ein Mädchen aus der Unterschicht, das mit der wohlhabenden Tamsin eine Freundschafts- und Liebesbeziehung eingeht. Diese amour fou dauert einen brütend heißen Sommer lang an, bevor sie mit einer großen Enttäuschung endet. Ein Interview über das Lügen.

Hast du es als Schauspielerin leichter, weil du auch im echten Leben besser lügen kannst als andere?
Jeder hat doch so kleine Tricks, dafür muss man kein Schauspieler sein. Ich weiß auch nicht, ob es richtig ist, Ehrlichkeit immer als größte aller Tugenden hochzuhalten. Du kannst auch ehrlich sein und es macht dich zum Arschloch. Weil die Person in dem Augenblick vielleicht gerade etwas anderes gebraucht hätte.

Summer of love

Ab und zu flunkern ist also erlaubt. Wo ist für dich die Grenze?
Wenn ich bei einem Casting zum Beispiel so tue, als sei ich Schottin, um eine schottische Rolle zu bekommen, finde ich das nicht verwerflich. Wenn ich aber behaupte, meine Mutter wäre gestorben, nur um eine Waise spielen zu dürfen – das finde ich krank. Aber es gibt Kollegen, die tun das.

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Wie wird man eigentlich … Hörspielsprecher, Oliver Rohrbeck?

Verfasst von christophkoch am 27. Oktober 2004

Sein Gesicht kennt fast niemand, seine Stimme beinahe jeder: Oliver Rohrbeck, 37, spricht den Hörspieldetektiv Justus Jonas, der in der Jugendserie „Die Drei ???“ schon über 100 Kriminalfälle gelöst hat. Im Fernsehen ist er als Richard Fish in „Ally McBeal“ zu hören, im Kino als die deutsche Stimme des Schauspielers Ben Stiller. Insgesamt hat er schon Hunderten von Rollen seine Stimme geliehen.

Oliver Rohrbeck alias Justus Jonas

Hat schon auf zu viele Handymailboxen sprechen müssen: Oliver Rohrbeck alias Justus Jonas

Angefangen hat es mit dem Synchronisieren von Filmen. Mit sieben Jahren habe ich den Walt-Disney-Film „Pinocchio“ synchronisiert, zusammen mit Harald Juhnke als Kater und Georg Thomalla als Heuschrecke Ich konnte damals noch gar nicht richtig lesen und Juhnke hat mich auf einen Barhocker gesetzt und mir jeweils meinen nächsten Satz vorgelesen. Dann hat er gesagt: „Paß up! Den Satz, den ick dir jetzt jesacht hab, den sachste, wenn ick dir tippe“. Im richtigen Moment hat er mich angetippt, ich hab hochgeguckt zur Leinwand und meinen Text gesprochen. Neben Filmen habe ich auch Fernsehserien synchronisiert, zum Beispiel „Die Fünf Freunde“. Damals war ich ungefähr elf und nachdem wir auch die Hörspiele zur Serie aufgenommen hatten, fragte die EUROPA-Regisseurin Heikedine Körting, ob ich Lust hätte, eine ganz neue Hörspielserie mitzumachen. Es handelte sich um „Die Drei ???“, und ich habe zugesagt.

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