Mit ‘Schauspieler’ verschlagwortete Einträge
Verfasst von christophkoch am 25. Juni 2008
Die derzeit klügste MEDIENKRITIK kommt ausgerechnet von Ashton Kutcher – und dem US-Entertainmentsender E! Fernsehen
Früher hat er in seiner MTV-Sendung »Punk’d« Prominente mit versteckter Kamera auf die Schippe genommen – jetzt dreht US-Schauspieler Ashton Kutcher den Spieß um: Zusammen mit eingeweihten Celebrities macht er die Medien lächerlich.
In der ersten Folge seiner neuen Sendung »Pop Fiction«, die seit März vom amerikanischen Sender E! ausgestrahlt wird, stellt er beispielsweise Paris Hilton einen Schauspieler an die Seite, der als indischer Schamane verkleidet ist. Einen Tag lang fahren die beiden durch L.A., stets begleitet von einem Tross Paparazzi – und kurz darauf machen sich nicht nur Promiblogs und US-Zeitungen, sondern auch der Kölner »Express« oder der »Berliner Kurier« über die ach so dumme Hotelerbin lustig – ohne zu merken, dass sie selbst es sind, die zum Narren gehalten werden.
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Veröffentlicht in Neon | Verschlagwortet mit : Ashton Kutcher, Avril Lavigne, Celebrities, E!, Hollywood, Medien, Medienkritik, Paparazzi, Paris Hilton, Pop Fiction, Prominente, Punk'd, Reporter, Schauspieler | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 5. Juni 2008
Drei Jungen in Mississippi fassten 1982 einen Plan: Sie wollten „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes” zu Hause nachdrehen – Szene für Szene, Einstellung für Einstellung. Sieben Jahre später waren sie fertig, der Film verstaubte danach in ihren Regalen. Inzwischen hat er eine Fangemeinde, zu der auch Regisseur Steven Spielberg zählt.
Wer von euch hatte die Idee für dieses Wahnsinnsunternehmen?
Chris Strompolos: Es war meine Idee. Ich war zehn und hatte gerade „Jäger des verlorenen Schatzes” gesehen. Ich wollte Indiana Jones sein – alles geschah nur aus Liebe zu diesem Film.
Eric Zala: Ich lernte Chris im Schulbus kennen, weil ich mir ein „Indiana-Jones”Comic von ihm auslieh. Als ich ihm sagte, dass ich den Film mag, merkte ich, dass er mich sofort leiden konnte. Später rief er mich an und schlug vor, den Film nachzudrehen. Ich wusste damals noch nichts von dem, was auf mich zukam. Jayson kam dazu, als wir für die erste Szene eine verweste Leiche brauchten.
Jayson Lamb: Ich hatte für eine Halloweenparty unser Klassenzimmer in eine Geisterbahn verwandelt. Also wussten die beiden, dass ich gruselige Masken herstellen konnte – und ich war an Bord.

Brothers In Arms: Eric, Chris und Jayson (von links) im Jahr 1988, am Ende der Dreharbeiten zu ihrem Remake von „Indiana Jones”.
Wann habt Ihr gedreht, nach der Schule?
Eric: Wir haben in den Sommerferien jeweils drei Monate gedreht. Während des Schuljahrs haben wir am Set herumgebaut, Kostüme gemacht und so weiter.
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Veröffentlicht in Süddeutsche | Verschlagwortet mit : Eltern, Film, Indiana Jones, Interview, Jugend, Kostüme, Liebesszene, Mississippi, Süddeutsche, Schauspieler, Spezialeffekte, Steinkugel, Steven Spielberg, Taschengeld, Utensilien | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 18. Juni 2007
Über 60 Jahre hat Elisabeth Müller inzwischen am Theater verbracht – davon die meiste Zeit als Souffleuse am Berliner Maxim-Gorki-Theater.

Auch wenn die 75-Jährige inzwischen nur noch einige Vorstellungen pro Monat souffliert, merkt man, dass Elisabeth Müller nach wie vor zur großen Familie der berühmten Berliner Bühne gehört. In der Theaterkantine hat sie eine eigene Tasse mit ihrem Vornamen drauf (Wenn auch ein scheußliches Ding), und alle paar Minuten bleibt jemand an ihrem Tisch stehen, um sie – Ach Mensch, die Betti! – zu begrüßen.
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Veröffentlicht in FAZ | Verschlagwortet mit : Bühne, Berlin, FAZ, Guckloch, Hänger, Hitler, Magdeburg, Marika Rökk, Mauerbau, Maxim-Gorki-Theater, Publikum, Regisseur, Schauspieler, Shirley Temple, Souffleuse, Theater, Theaterkantine, Varieté, Wie wird man | 4 Kommentare »
Verfasst von christophkoch am 5. Juli 2006
Katharina Schüttler (26) und Constantin von Jascheroff (20) gelten als zwei der besten jungen Schauspieler des Landes. Während Katharina neben Filmrollen („Die innere Sicherheit”, „Das weiße Rauschen”) vor allem Theater spielt und zum Beispiel als „Hedda Gabler” zum Theatertreffen eingeladen wurde, ist Constantin nebenher als Synchronsprecher und Musiker erfolgreich. Mit „Wahrheit oder Pflicht (Katharina) und „Falscher Bekenner” (Constantin) sind derzeit beide im Kino zu sehen. Das gemeinsame Thema der Filme: Elterliche Erwartungen, Leistungsdruck und Versagensängste.
Ihr seid beide gerade im Kino zu sehen: beide in der Rolle von Kindern, die die Erwartungen ihrer Eltern, was Schule und Ausbildung betrifft, nicht erfüllen können – und darunter leiden. Glaubt ihr, das sind nur Einzelfälle, die sich Drehbuchschreiber ausdenken?
Constantin: Die meisten Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, das kann man voraussetzen. Aber viele machen dann trotzdem einiges falsch – und setzen ihre Kinder unter Druck. Jeder geht anders mit diesem Druck um. Armin, meine Rolle in „Falscher Bekenner”, lässt das einfach über sich ergehen. Er ist zu faul und zu müde, um mit seinen Eltern zu reden.
Stattdessen geht er zu sinnlosen Vorstellungsgesprächen und flüchtet sich in eine Traumwelt.
Constantin: Ich glaube, das kommt tatsächlich häufig vor bei Leuten, die mit der Schule fertig werden und sich nie Gedanken gemacht haben, was sie nachher eigentlich machen wollen. Die geraten dann in so eine Leere.
Ihr habt beide schon früh mit der Schauspielerei angefangen – gab es diese Phase der Unentschlossenheit also nie?
Katharina: Nein, ich bin früh in die Schauspielerei hineingewachsen. Es gab auch nie dieses Sicherheitsdenken, erst etwas Solides als Grundlage zu machen und sich dann in der Kunst zu versuchen.
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Veröffentlicht in Süddeutsche | Verschlagwortet mit : Constantin von Jascheroff, Eltern, Film, Interview, Jungschauspieler, Katharina Schüttler, Kino, Leistungsdruck, Liebe, Süddeutsche, Schauspieler, Synchronsprecher, Theater, Versagensängste, Vorstellungsgespräch | Kommentar schreiben »
Verfasst von christophkoch am 27. Oktober 2005
Thees „Tomte“ Uhlmann und Marcus „Kettcar“ Wiebusch über die Dreharbeiten zu „Keine Lieder über Liebe“
Drei Wochen lang waren Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Florian Lukas für den Film „Keine Lieder über Liebe“ mit der Hansen Band auf Tour. Einer Band, die für den Film gegründet wurde und jetzt real existiert. Dabei: Thees Uhlmann von Tomte und Marcus Wiebusch von Kettcar. Ein Interview über die Dreharbeiten zu einem Film, der die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm, zwischen Liebesdrama und Rockmovie überschreitet.

Look At Us, We Formed A Band: Felix Gebhard, Max Schröder,Thees Uhlmann, Jürgen Vogel und Marcus Wiebusch (von links)
Was für einen Unterschied macht es, ob ihr einen Song für eure eigenen Bands Kettcar und Tomte schreibt – oder für eine Filmband, in der dann ein Schauspieler den Text singt?
Thees: Musikalisch ist das kein großer Unterschied: Man setzt sich halt mit der Gitarre hin und wenn man Glück hat, kommt ein Lied dabei heraus. Textlich fand ich es sogar einfacher. Bei Tomte gehe ich mit meiner vollen Persönlichkeit in die Texte rein und für die Hansentexte habe ich mich in einen Charakter hineinversetzt. Das ist dann wie eine fiktive Geschichte zu schreiben, ich habe da weniger Verantwortungsdruck gespürt.
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