Christoph Koch

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A bis Z: Der One-Night-Stand

Posted by christophkoch - 20. Mai 2008

Unkomplizierter SEX ist eine Wissenschaft für sich. Ein Überblick von A wie Anfängerfehler bis Z wie »Zu dir oder zu mir?«

Anfängerfehler

Neulinge in Sachen One-Night-Stand, ob männlich, ob weiblich, erkennt man daran, dass sie zu oft betonen, dass es sich um etwas »völlig Unverbindliches« handele. Erfahrene erwähnen dies lediglich einmal – sollte es im Club zu laut sein, vielleicht auch zweimal. Wer es öfter betont, zeigt nur, dass es für ihn eben doch nicht alles so »obereasy« ist. Der zweithäufigste Anfängerfehler: am übernächsten Tag anrufen und fragen, ob der andere mit in den Zoo will.

Bannmeile

Vollkommen ungeeignet für Spaßsex, der keine Folgen haben soll:

  • die eigenen Nachbarn
  • Expartner von Freunden
  • eigene Expartner
  • Teilnehmer von Castingshows
  • Männer, die sagen, sie seien Versager
  • Frauen, die bald einen runden Geburtstag feiern


Casual Sex

Ist mehr als ein One-Night-Stand und weniger als eine Affäre: Wer regelmäßig Sex ohne Verpflichtung haben will, der wähle diese Variante. Ein durchschnittlicher Dreißigjähriger hat drei bis vier feste Partnerschaften und drei Jahre Singledasein hinter sich – das behaupten zumindest Sexualforscher. Für die Zwischenphasen ist Casual Sex eine Option. Fündig wird man bequem in Onlineportalen (>www).


Danke

Sich für einen schönen Abend und eine tolle Nacht zu bedanken, sollte für beide Seiten am nächsten Morgen
drin sein – selbst wenn sich alles eher fad gestaltet hat. Bei groben Patzern (20-Sekunden-Tony/ Schreihals – Gaby), kann man sich die Dankesrede aber sparen und die Strategie von abstiegsgefährdeten Fußballtrainern beherzigen: »Durchstreichen und weitermachen.«


Ekstase

Bei One-Night-Stands einerseits einfacher, andererseits schwieriger zu erreichen als beim gut eingespielten Beziehungssex. Grund für dieses Paradoxon: Fremdes und Unbekanntes kickt zunächst einmal mehr, ist auf regender und überraschender (Ui, was macht die Zunge denn dort!). Manch einer kann sich auch besser gehen lassen, wenn er weiß, dass er den anderen vermutlich nie wiedersehen wird. Gleichzeitig bleibt aber stets die Ungewissheit, wie dieses Abgehen beim Gegenüber an kommt (Denkt sie, ich bin ein Freak, wenn ich will, dass sie mir beim Blasen einen Finger in den Hintern steckt? >Pannen).


Fundort

Dem Klischee nach ist eine Bar der beste Platz, um jemanden abzuschleppen. Aber Forschungen des amerikanischen Soziologen Edward Laumann haben spezifiziert, wo die Leute ihre Partner für One-Night-Stands finden: nämlich überall. 46 Prozent wurden an der Theke fündig (>Restevögeln), 41 Prozent am Arbeitsplatz, 39 Prozent auf Partys und sogar 22 Prozent an der Uni.

Achtung: Dieses Blog ist umgezogen: weiterlesen auf http://www.christoph-koch.net/2008/05/20/a-bis-z-der-one-night-stand/

 

Text: Petra Harms & Christoph Koch

Erschienen in: NEON

 

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Eine Antwort to “A bis Z: Der One-Night-Stand”

  1. […] A bis Z: Der One-Night-Stand […]

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