Christoph Koch

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Archive for the ‘SZ-Magazin’ Category

Der perfekte Plan: Tromsö

Posted by christophkoch - 20. März 2009

Ganz weit da oben, im Norden von Norwegen, gibt es etwas ganz und gar Großartiges zu bestaunen. Wenn man Glück hat.

Die meisten Sehenswürdigkeiten und Naturwunder sind berechenbar: Sphinx, Matterhorn, Mach Pichu. Hinfahren, anschauen, Foto machen, fertig. Das Polarlicht ist launischer. Niemand weiß, wann es sich zeigt – und ob überhaupt. Trotzdem gibt es Orte, an denen die Chancen besser stehen als an anderen. Während man in Italien beispielsweise nur in einer von 365 Nächten die Möglichkeit hat, die farbigen Himmelsgebilde zu beobachten, gibt es einen um den Nordpol verlaufenden Ring, an dem sie in neun von zehn Nächten zu sehen sind.

Auf der Suche nach dem Bildschirmschoner der Natur: der Aurora Borealis

Auf der Suche nach dem Bildschirmschoner der Natur: der Aurora Borealis

Auf einer kleinen Insel, umgeben von Fjorden und schneebedeckten Bergen liegt Tromsö, die nördlichste Universitätsstadt Europas – genau auf diesem Ring, Wer die „Aurora Borealis“ (Magnetfelder der Sonne, die beim Kontakt mit der Erdatmosphäre bunte Schleier ans Firmament malen) sehen will, braucht trotzdem Geduld. „Sie ist eine launische Dame“, sagen Einheimische über die Aurora, während sie durch die Hauptstraße stapfen, die als vermutlich einzige der Welt eine Fußbodenheizung besitzt.
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Der Smoothies-Vergleich: Können diese Früchte Sünde sein?

Posted by christophkoch - 3. Oktober 2007

Plötzlich trinken alle Smoothies – Flüssigobst in Minigläschen, die allesamt recht austauschbar wirken. Doch die Unterschiede zwischen Furchtpampe und Fruchtpampe sind riesig. Was schmeckt wie – und wer trinkt was? Die große Smoothologie.

Smoothies1
INNOCENT
Cranberry & Himbeere / Erdbeere & Banane / Mango & Maracuja.
Ca. 1,80 EUR, Innocent.

Slogan: Obst zum Trinken.
Kernzielgruppe: Mädchen aus dem Deutschleistungskurs, denen »der Klimawandel echt Angst macht«.
Passt gut zu: den Milchschaumgetränken von Starbucks, der ausschließlich Innocent-Smoothies im Sortiment hat.
Ideale Werbefigur: Daniel Brühl.
Beigeschmack: augenzwinkerndes Heiligenscheinobst.

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Der perfekte Plan: Münster

Posted by christophkoch - 5. August 2007

Ein Blick auf die westfälische Studentenstadt voller Fahrräder – anlässlich der Großausstellung „Skulptur Projekte 07“.

»In Münster regnet es, oder es läuten die Glocken«, so lautet das Urteil des Volksmundes über die Stadt, das zwar dem Katholizismus und dem Wetter gerecht werden mag – nicht jedoch den 50 000 Studenten, die auf ihren Rädern das Stadtbild deutlich stärker prägen.

Titus Dittmann hat inzwischen einen Laden im ehemaligen Apollo-Kino

Brachte Skateboarding nach Deutschland: Titus Dittmann hat inzwischen einen Laden im ehemaligen Apollo-Kino

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Malcolm McLaren über das graue Sweatshirt

Posted by christophkoch - 24. März 2007

Ich mag graue Sweatshirts sehr gern, in meinem Kleiderschrank liegen immerhin vier Stück. Mir gefällt ihre Einfachheit – jeder kann sie tragen. Die meisten Menschen sehnen sich heute nach einer gewissen Anonymität, aber auch nach Dingen, die leicht zu verstehen sind. Wir alle haben in den letzten Jahren eine Überdosis bekommen – eine Überdosis Mode. Es gab niemals so viele Werbeanzeigen, niemals so viele Fernsehprogramme über Mode. Trotzdem gelingt es nur noch schwer, die Aufmerksamkeit der Leute zu erreichen. Mode spielt eine immer geringere Rolle in unserem Leben. Sie ist nicht mehr auf der Titelseite. Sie treibt unsere Kultur nicht in dem Maße an, wie sie es einmal wollte.

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Das perfekte Wochenende: Vierwaldstädter See

Posted by christophkoch - 6. Juli 2006

Wellness, Käseräder und brasilianische WM-Vorbereitung

Früher wohnte ich mit Till in einer WG, vier Jahre ist das her, inzwischen sehen wir uns nicht mehr so oft. Als er mir am Telefon erzählt, dass er vielleicht ein Jobangebot in Brasilien annehmen will, höre ich an seiner Stimme, wie er hadert. Warum das nicht in Ruhe, von Angesicht zu Angesicht besprechen? Das PARK HOTEL WEGGIS am Vierwaldstättersee erweist sich als idealer Platz: Die brasilianische Fußballmannschaft stieg in den zwei Vorbereitungswochen vor der WM hier ab und der Ort ist immer noch brasilianisch beflaggt.

weggis

Die Palmen am Seeufer halten wir zuerst ebenfalls für Begrüßungsdeko, wollen sie doch gar nicht zu den schneebedeckten Bergen im Hintergrund passen. Doch eine freundliche Einheimische klärt uns auf: Da die Rigi, ein Felsmassiv oberhalb von Weggis, die Sonnenwärme reflektiert, entsteht ein Mikroklima, das die Palmen sogar im Winter überleben lässt. Wir fahren mit dem Dampfschiff über den See nach Luzern, vorbei an der RÜTLIWIESE, auf der 1291 die Schweiz gegründet wurde. Da das Wetter zu gut für einen Besuch im Picasso- oder Wagner-Museum ist, setzen wir uns am Rathausquai vor den Schwibbögen der RATHAUS BRAUEREI in die Sonne – 1:0 für den brasilianischen Lebensstil. Beim Traditionsgeschäft BUCHERER sehen wir uns anschließend die neuesten Schweizer Uhren an. Dass Till sich keine kauft, werte ich insgeheim als Hinweis auf eine innere Abkehr von der deutschen Pünktlichkeit.

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Das perfekte Wochenende: Hinterzarten

Posted by christophkoch - 6. März 2006

Wandern unter der Skisprungschanze, Schnäpse bei den Zwergen und die Rettung durch die Nordic Walker

Der Zug rattert tiefer und tiefer in den Schwarzwald, bis nach Hinterzarten. Ich will mal wieder ein Wochenende ganz allein verbringen und miete mich im schönen Parkhotel ADLER ein, das seit 1446 in Familienbesitz ist und im Sommer das Quartier der holländischen WM-Mannschaft sein wird. Der Blick aus meinem Zimmer landet auf der berühmten Adler-Skisprungschanze, die früher dem Hotel gehörte. Da es noch nicht ganz dunkel ist, kämpfe ich mich mit dampfendem Atem den Anstieg hinauf, so dass mein steigungsunerfahrenes Herz laut pocht. Danach habe ich genug Hunger für ein Abendessen im ALEMANNENHOF, wo es für Alleinreisende gute badische Weine auch in 0,375-Liter-Flaschen gibt.


Die Adlerschanze im Sommer

Am Samstag durchwandere ich in Breitnau die RAVENNA-SCHLUCHT. Die Wasserfälle und Wildwasser, die am Ende der Schlucht warten, sind an manchen Stellen so schön zugefroren, dass ich überlege, in großem Stil ins Winterpostkarten-Geschäft einzusteigen. Auf dem Rückweg kehre ich in den GASTHOF von LYDIA KETTERER ein, obwohl er von Gartenzwergen bewacht wird. Die Wirtin tischt nicht nur eine ausgezeichnete Brotzeit auf, sondern sorgt mit vergnüglichen Geschichten, hemmungsloser Neugier und dem ein oder anderen Schnaps dafür, dass mir auch als Einzelgast nicht langweilig wird.

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Ökomode: Jutes Gewissen

Posted by christophkoch - 19. August 2005

Wer beim Stichwort Ökomode an Batikhemden und Latzhosen denkt, liegt falsch. Kleider aus Biowolle sind endlich schick. Wurde ja auch Zeit!

Shoppen und die Welt verbessern ­ und das am Samstagvormittag. Wie praktisch! Bislang basierte ethisches Handeln vor allem auf einer Tugend: Verzicht. Die neue »grüne Mode« hingegen gibt einem die Möglichkeit, vom Stadtbummel mit vollen Einkaufstüten und einem guten Gewissen nach Hause zu kommen. Was bei Nahrungsmitteln und Kosmetik für viele schon lang selbstverständlich ist, nämlich auf Produktherkunft und Herstellungsbedingungen zu achten, ist nun auch in der Modeindustrie angekommen. Das Erstaunliche: Endlich sieht ökologisch hergestellte Mode gut aus ­ die Zeit der Batikshirts und unförmigen Leinenkleider ist vorbei.

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Der Designer Rogan Gregory von der Jeansfirma Loomstate zum Beispiel verarbeitet organisch angebaute Baumwolle und achtet darauf, dass ihre Färbe- und Bleichmittel biologisch gut abbaubar sind. Auch die walisische Modefirma Howies benutzt ausschließlich Stoffe, die ohne Pestizide und andere chemische Zusatzstoffe hergestellt wurden. Der T-Shirt-Hersteller American Apparel aus Los Angeles wurde mit dem Slogan »Sweatshop free« bekannt, der auf die hohe Bezahlung der Näher und die ungewöhnlich guten Arbeitsbedingungen hinwies. Auch American Apparel verwendet Biobaumwolle ­ zumindest in einer Produktlinie. Das riesige Werk in Los Angeles stellt darüber hinaus Schweißbänder und andere kleine Accessoires aus Stoffresten der normalen Produktion her und vermeidet dadurch mehr als 500 Tonnen Abfall im Jahr.

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