Christoph Koch

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Posts Tagged ‘Publikum’

Endlich verstehen: Wer wird Millionär?

Posted by christophkoch - 1. April 2009

Im Film „Slumdog Millionaire“, der seit 19. März in den Kinos läuft, steht ein indischer Straßenjunge kurz davor, Fernsehmillionär zu werden. Hier wird verraten, wie man Günther Jauchs Wissens-Show am besten meistert.

„Dann müsste ich mich sehr einschränken“, soll Moderator Jauch einmal einer Schülerzeitung auf die Interviewfrage geantwortet haben, was er machen würde, wenn er eine Million Euro in einem Quiz gewinnen sollte. Seit fast zehn Jahren moderiert Spitzenverdiener Jauch auf RTL „Wer wird Millionär“, derzeit immer montags und freitags. Die Einschaltquoten sind nicht mehr so sensationell wie zu Beginn, aber im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Sendung bereits wieder abgesetzt wurde, nach wie vor überdurchschnittlich – nicht zuletzt wegen des Publikumslieblings Jauch. Rund sieben Millionen deutsche Zuschauer sehen pro Sendung zu. Millionäre hat die Show deutlich weniger hervorgebracht: Zwei Kandidaten durften jeweils eine Million Mark mit nach Hause nehmen; seit der Euroeinführung gab es insgesamt sechs Gewinner, die alle fünfzehn Fragen korrekt beantworteten.

Oscar-Abräumer: Slumdog Millionaire von Danny Boyle

Oscar-Abräumer: "Slumdog Millionaire" von Regisseur Danny Boyle

So viel Geld führt selbstverständlich in Versuchung – in England wurde beispielsweise 2003 eine Ehefrau für schuldig befunden, gemeinsam mit einem Komplizen ihren Ehemann durch Hustsignale in der Sendung zur Million geschummelt zu haben. Strafe für alle drei: zwei Jahre Haft auf Bewährung. Auch die Hauptfigur Yet Jamal Malik wird in „Slumdog Millionaire“ des Betrugs beschuldigt. Denn ein Straßenjunge könne unmöglich so viel wissen – so die Logik der Polizei. Durch Rückblenden wird dann jedoch klar, dass es bizarre Zufälle waren, die den Straßenjungen aus Mumbai auf seinem Lebensweg mit allen korrekten Antworten zu den verschiedenen Wissensfragen konfrontierte.

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„Ähm…“ – Rhetorik von A bis Z

Posted by christophkoch - 30. Mai 2005

Du sollst einen kleinen Vortrag halten, ein Referat, eine Präsentation oder bloß ein paar nette Worte auf einer Feier sprechen? Das fällt dir schwer, das kannst du nicht? Doch! 26 Rhetorik- Tipps, die alle der Rede wert sind. A bis Z

Anfang: Der Vortrag beginnt, bevor das erste Wort gesagt ist. Denn das wartende Publikum beobachtet natürlich schon vorher, wer da ankommt und seine Unterlagen auspackt. Wer also in letzter Minute noch panisch auf seinem > Manuskript herumkritzelt oder sich gar mit eventuellen Mitreferenten streitet, wirkt von Beginn an unsouverän.

Blickkontakt: Das Allerwichtigste, um eine Verbindung zum Publikum herzustellen. Beim Sprechen immer jemanden ansehen, mindestens eine Sekunde lang, am besten so lange, bis du merkst, dass die Person zurückschaut. Am Anfang am besten jemanden im Publikum ansehen, mit dem du befreundet bist oder bei dem du von Anfang an merkst, dass er oder sie gerne zuhört und dir wohlgesonnen ist. Nach und nach verschiedene Personen im Publikum verteilt suchen, die du der Reihe nach einzeln ansiehst.

Chance: Jeder Vortrag, jede öffentliche Rede, die du hältst, ist nicht etwa eine lästige Pflicht, sondern eine Chance. Eine Chance, anderen etwas zu vermitteln, etwas zu erklären, ihnen deinen eigenen Standpunkt (> Thesen) näher zu bringen, sie zu überzeugen – oder einfach auch nur die Chance, sich an solche Auftritte zu gewöhnen und sie jedes Mal ein bisschen besser zu machen.

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